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Fessenheim von Jürgen Lodemann

Fessenheim von Jürgen Lodemann

Fessenheim, das umstrittene, das unsichere Atomkraftwerk im Elsaß, am Oberrhein. Jürgen Lodemann spielt das “was wäre, wenn” durch bis in die letzte Konsequenz. Was wäre, wenn ein Rhein- Tsunami – ausgelöst durch ein Erdbeben – das Atomkraftwerk Fessenheim überflutet, zerstört, die radioaktive Wolke nach Nordosten zieht und nach 30 Minuten Freiburg erreicht. Wie reagiert die Bevölkerung, wie werden 240.000 Einwohner Freiburgs innerhalb einer halben Stunde evakuiert? Ein aufwühlendes Plädoyer, ein Stück littérature engagée des Freiburger Journalisten, Schriftstellers und Geographen Jürgen Lodemann. Seine Antwort auf Fukushima.

Jetzt, nachdem Ende Juni 2020 das Atomkraftwerk endgültig abgeschaltet wurde, lässt uns das Buch mit leichtem Gruseln zurück, mit der Erleichterung des nochmal davongekommen seins, dem Damoklesschwert ein Schnippchen geschlagen zu haben.

Das Buch wird nicht weiter aufgelegt. Wir haben vom Autor einige Exemplare zur Verfügung gestellt bekommen und verkaufen diese zum halben Preis.

 

Aufkleber: Fessenheim site Fukushima 16,5 cm x 8 cm

Zeigen Sie politische Flagge mit diesem Aufkleber. Schwarz auf gelb. Perfekt für das Auto. Maße 16,5 cm x 8 cm.

Flyer: Fessenheim strahlt (50 Stk.)

Unterstützen Sie den Kampf gegen Atomenergie mit diesem Flyer.

Plakat: Mona Lisa – Fermons Fessenheim 29,8cm x 42cm

Unterstützen Sie den Kampf gegen Atomenergie mit diesem humorvollen Plakat. Maße 29,8cm x 42cm.

Aufkleber: AKW Fessenheim: Gefahrstrom 15 cm x 5,3 cm

Zeigen Sie politische Flagge mit diesem Aufkleber. Schwarz auf gelb. Perfekt für das Auto. Maße 15 cm x 5,3 cm.

Über uns

Der BUND in Freiburg und am Südlichen Oberrhein: Aktiv im Dreyeckland

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Regionalverband Südlicher Oberrhein in Freiburg

 

Unsere Aufgabe
Der blaue Planet. Wir brauchen nicht in den Weltraum zu fliegen, um zu sehen, wie schön diese Erde ist. Schön, empfindlich und gefährdet. Die Erde braucht Freunde. Menschen, die sich für Natur und Umwelt einsetzen. In Deutschland hat der BUND etwa 585.000 Mitglieder und Förderer. In der Region Südlicher Oberrhein zwischen Achern und Müllheim setzen sich ca. 15.000 Menschen in unserem überparteilichen und gemeinnützigen Verband für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen ein. Angesichts der drängenden Umweltprobleme brauchen wir auch Ihr Engagement, um bei uns eine ökologische, nachhaltige Entwicklung einzuleiten.

Der BUND vor Ort
Unsere Stärke ist die Präsenz in den vielen kleinen Gemeinden der Region. In der Ortenau, Freiburg und den Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald sind 36 BUND-Gruppen aktiv. Hier wird praktische Arbeit geleistet:

  • Naturschutzeinsätze
  • Mäh- und Pflegeaktionen
  • Vogel-, Fledermaus- und Amphibienschutz
  • Informationsarbeit zu Umweltthemen
  • Ökologische Kinder- und Jugendarbeit
  • Stellungnahme zu umweltgefährdenden Planungen
  • Protestaktionen gegen Umweltzerstörung und AKW’s
Unseren Ortsgruppen ist der gefährdete Baum in der Gemeinde und das letzte Fledermausquartier im Stadtteil so wichtig wie die bedrohten Wale in den Meeren. Global denken und lokal handeln ist ihre Devise.

Jede über die Straße getragene Kröte,
jeder vor dem unnötigen Fällen gerettete Baum, jedes durch unseren Einsatz geschützte Biotop ist ein Erfolg. Gerade diese Leidenschaft für die kleine Schöpfung zeichnet die BUND-Arbeit vor Ort aus. Eine Arbeit, für die wir auch Sie brauchen.

Umweltprobleme vor unserer Haustür
Unsere Heimat zwischen Rhein und Schwarzwald ist schön. Noch gibt es sie: die Orchideenwiesen, die Eisvögel in den Wyhler Rheinauen und die stillen Wälder. Wir freuen uns gerade in der Ökohauptstadt, bzw. Umwelthauptstadt Freiburg unser Regionalbüro zu haben, denn auch der BUND hat aktiv mitgeholfen diesen “Titel” für Freiburg zu erringen. Ökohauptstadt Freiburg heißt aber noch lange nicht: “Vorwärts zu Ökologie und Nachhaltigkeit”. Ökohauptstadt Freiburg bedeutet, dass die weltweiten Zerstörungsprozesse hier langsamer ablaufen als anderswo. Doch auch bei uns wird die Natur zurückgedrängt:

Die Rückzugsgebiete für bedrohte Arten schrumpfen.
Das gefährdet ebenfalls die Lebensqualität der Menschen, die hier wohnen. Die Region Südlicher Oberrhein wird zum Ballungsraum und der Flächenverbrauch explodiert.

Die Umweltprobleme nehmen zu.
Im benachbarten Elsass entsteht entlang des Rheins eine umweltbelastende Schwerindustriezone. Die technischen Probleme im elsässischen AKW Fessenheim wachsen, und am Hochrhein in der Schweiz soll ein atomares Endlager an der Grenze gebaut werden. An der europäischen Hauptverkehrs-Nord-Süd-Achse erleben wir im Moment hautnah die Probleme einer Gesellschaft, die über ihren Verhältnissen lebt und ihre eigenen Lebensgrundlagen gefährdet. Es gibt also in Zukunft noch genug zu tun für den BUND in der Region.

Was wir tun.
Der BUND Regionalverband unterstützt die Arbeit der BUND-Gruppen vor Ort. Überall dort, wo große, überregionale Umwelt- und Naturschutzthemen aufgegriffen werden müssen, springen wir ein. Wir haben “Feuerwehrfunktion” und unterstützen so die örtlichen BUND-Gruppen mit Öffentlichkeitsarbeit, Internetauftritt, Ausstellungen, Vorträgen, Stellungnahmen, Flugblättern, Plakaten, Umweltberatung, Aktionen und vielem mehr. Wir arbeiten dabei eng mit anderen Verbänden und Bürgerinitiativen auch im Elsass (Alsace Nature, CSFR) und in der Schweiz zusammen. Der BUND Regionalverband steht in der Tradition der regionalen Umweltgeschichte mit ihren Wurzeln im engagierten, grenzüberschreitenden Widerstand gegen Umweltgefahren und Atomanlagen.

Die Rückzugsgebiete für bedrohte Arten in Südbaden
schrumpfen. Das gefährdet ebenfalls die Lebensqualität der Menschen, die hier wohnen. Die Region Südlicher Oberrhein wird zum hässlichen Ballungsraum und der Flächenverbrauch in der geplanten “Metropolregion Oberrhein” explodiert.

Themen, die wir bearbeiten,
sind u.a. der Flächenverbrauch und die Zersiedelung der Region, Probleme der regionalen AKW Fessenheim (F) und Leibstadt (CH), die atomaren Endlagerpläne in Benken am Rheinfall, umweltgefährdende Fabriken, die Probleme des Transitlandes Südbaden, die Grundwasserversalzung durch die Kaliminen, der Natur- und Hochwasserschutz am Rhein, Akzeptanzforschung, Greenwash und alle großen und wichtigen regionalen Umwelt- und Naturschutzthemen. Dort wo Mensch, Natur, Frieden und Zukunftsfähigkeit gefährdet sind, ist unser Platz. Dort müssen wir uns engagieren. Ein großes und schönes Projekt des BUND RV ist die Ökostation im Freiburger Seepark.

Wir stehen in der Tradition der Aufklärung.
Der Ausgang des Menschen aus der fremd- und selbstverschuldeten Unmündigkeit ist heute nötiger denn je. Umweltschutz ohne soziale Gerechtigkeit und ohne die Wahrung der Menschenrechte gibt es nicht. Viele unserer regionalen Umweltprobleme haben ihre Wurzeln in der Globalisierung. Unsere zentrale Aufgabe ist es, nachaltige und zukunftsfähige Entwicklungsmodelle aufzuzeigen und zu realisieren, denn unbegrenztes Wachstum zerstört begrenzte Systeme.

Einen umfassenden Überblick
über unsere Arbeit finden Sie auf unserer Homepage. Unser ehrenamtlicher Vorstand wird demokratisch gewählt und die alltägliche Arbeit erledigt unser Mitarbeiterteam im Regionalverband und der Ökostation.

Diese praktische Arbeit
ist nur möglich, weil der BUND so viele Mitglieder und Förderer hat und weil so viele Menschen unsere Arbeit in der Region mit Engagement und Spenden direkt unterstützen. Wir brauchen auch in Zukunft dringend Mitglieder, Förderer und Spender, vor allem aber Menschen, die sich hier vor Ort aktiv für Umwelt, Natur, und Nachhaltigkeit einsetzen.

Axel Mayer, Geschäftsführer